



Designing Access: Women-Led Eye-Care for Last Mile
Ein von Frauen geleitetes System der augenmedizinischen Versorgung im ländlichen Raum
Akhand Jyoti gestaltet die augenmedizinische Versorgung im ländlichen Bihar neu, indem es Mädchen aus einkommensschwachen Familien zu ausgebildeten Optikerinnen und Akteurinnen des sozialen Wandels ausbildet. Über 845 Frauen wurden geschult und leiten nun dezentrale Sehzentren, Krankenhäuser und Kompetenzzentren, überbrücken die Kluft zwischen Ärzten und Patienten und überwinden geschlechtsspezifische sowie soziale Barrieren. Unser menschenzentriertes System integriert Vorsorgeuntersuchungen in entlegenen Gebieten, Überweisungen und erschwingliche Operationen, um vermeidbare Erblindung zu verhindern. Durch die Wiederherstellung des Sehvermögens ermöglichen wir den Menschen neue Lebensgrundlagen, Würde und wirtschaftliche Mobilität, verringern die Krankheitslast des Bundesstaates und gestalten gleichzeitig den Zugang für unterversorgte Gemeinden in entlegenen Gebieten neu.
Akhand Jyoti nutzt ein menschenzentriertes Service-Design, um den Zugang zur Augenversorgung in großem Maßstab zu verbessern. Durch den Abbau von Hindernissen wie Entfernung, Kosten und Vertrauensmangel stärkt das dezentrale Modell weibliche Gesundheitsfachkräfte als gemeindeorientierte Akteure des Wandels und gestaltet so den Zugang zur Gesundheitsversorgung neu, während gleichzeitig das Sehvermögen wiederhergestellt wird.
GEWINNER-STATEMENTDer Gewinn des iF SOCIAL IMPACT PRIZE ist für uns alle bei Akhand Jyoti in Indien ein äußerst ermutigender Moment. Er bestätigt unsere Überzeugung, dass die Stärkung von Mädchen in ländlichen und benachteiligten Gebieten ganze Gemeinschaften verändern kann. Der Preis wird uns helfen, diese Arbeit zu verstärken und unsere Botschaft „Sehkraft, Würde und Chancen“ an noch mehr Mädchen und Familien auf der ganzen Welt weiterzugeben.
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